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Romy Penz
 Mitglied des 
 Sächsischen Landtags 
 Wahlkreis 18 

04.03.2026

GEW unterstützt Schulstreik: 6 setzen

GEW unterstützt Schulstreik: 6 setzen

Schüler dürfen natürlich protestieren – politisches Engagement gehört zur Demokratie. Die Frage ist nur: Muss dafür der Unterricht ausfallen?

Wenn eine Lehrergewerkschaft wie die GEW Schulstreiks unterstützt, setzt das falsche Anreize. Schule sollte ein Ort für Bildung und offene Diskussion sein, nicht für politische Aktionen während der Unterrichtszeit.

Ein Streik wirkt normalerweise, weil man der Gesellschaft etwas vorenthält – Arbeit oder Leistungen. Wer aber den Unterricht bestreikt, entzieht vor allem sich selbst Bildung.

Über Wehrpflicht müssen Betroffene sprechen können. Protest kann aber genauso nach der Schule stattfinden. Wenn Schulen das Thema aufgreifen, sollten sie eher über demokratische Beteiligung informieren – etwa über Petitionen, das Anschreiben von Abgeordneten oder eigene Kampagnen in sozialen Netzwerken. Das wäre echte politische Bildung.

Wenn Unterricht ausfällt und gleichzeitig eine Lehrergewerkschaft dahintersteht, erweckt das eher den Eindruck passiver Duldung – und der Vermeidung einer echten inhaltlichen Auseinandersetzung.


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